Wie kam es zur Veröffentlichung?
Als ich im Januar 2006 das letzte Wort des dritten Buches geschrieben hatte, wollte ich natürlich die Bücher auch gerne veröffentlichen. Ich war mir aber nicht sicher, ob es überhaupt anderen Menschen, außer mir, gefiel. Also druckte ich mir die Bücher zu Hause aus, und ließ sie in einem Copy Shop binden.
Als erstes gab ich sie meiner Mutter zu lesen. Gut, werden jetzt viele denken, es ist ihre Mutter. Mütter sagen sicher nichts gegen die Bücher der eigenen Tochter. Aber da kennen Sie meine Mutter nicht. Nachdem Sie die drei Bücher innerhalb einer Woche gelesen hatte, zeigte Sie mir Rechtschreibfehler auf und hatte an einigen Stellen Verbesserungsvorschläge. Als nächstes las eine Freundin die Bücher, auch sie fand noch einige Fehler, die ich korrigierte.
Mit diesen Korrekturen versuchte ich vorsichtig mein Glück bei einigen größeren Verlagen. Natürlich ohne Erfolg. Die meisten Verlage antworteten erst gar nicht oder schrieben sofort eine Absage. Etwas demotivierter begann ich mein Manuskript bei kleineren Verlagen einzureichen. Immerhin bekam ich dort schon mal eine Antwort.
Mein Herz blieb allerdings fast stehen, als ich den Zuschuss las, den ich zahlen sollte: 8000 €!!! Da war ich an der Reihe, die Absagen zu erteilen. Ich bekam noch einige solcher Angebote, die ich dankend ablehnte.
Durch Zufall stieß ich durch eine bekannte Suchmaschine auf die Seite des MV-Verlages. Neugierig, wie ich bin, las ich deren Angebote. Auf den ersten Blick fiel mir nichts Ungewöhnliches auf und das machte mich stutzig. Ich begann mich über den Verlag im Internet zu erkundigen, doch nirgends konnte ich schlechte Erfahrungen von anderen Autoren mit dem Verlag finden. Schnell hatte ich Kontakt mit dem Verlag aufgenommen. Freundlich bekam ich ebenso schnell eine Antwort.
Mir wurde ein faires Angebot unterbreitet, welches ich nach kurzem Überlegen annahm. Nun galt es nur noch ein Problem aus der Welt zu schaffen. Immer noch waren einige Rechtschreibfehler in meinem Manuskript und die mussten beseitigt werden. Ein Lektorat war mir zu teuer, da der Verlag keines anbot, bzw. nur wenn ich dafür zahlen würde. Da bot sich mir Hilfe von einer weiteren Freundin an. Franziska hatte sich mit Ihrem Freund Marco angeboten, mir die Bücher zu korrigieren.
Da alles nun sehr schnell gehen musste, möchte ich an dieser Stelle den beiden noch mal besonders danken. Sie haben sich die Nächte um die Ohren geschlagen, um mit mir an den Büchern zu arbeiten.
Zum Schluss wollte ich natürlich auch eine Art "Erkennungszeichen" für die Bücher haben. Mit diesem Anliegen habe ich mich an die Firma nbatwork.de gewandt. Dabei ist ein sehr schönes Bild herausgekommen, das Sie auch auf jedem meiner Bücher wieder finden.
Ich bin bis heute froh, dass ich die Erfahrung gemacht habe, auch wenn ich es heute nicht mehr machen würde. Inzwischen habe ich Erfahrungen gesammelt, wie es im Verlagsgeschäft zugehen sollte. Kein Autor sollte für seine Veröffentlichung zahlen!
Die Arbeit hat er schon geleistet, wenn er seinen Text angemessen abgibt. Man bekommt schließlich auch kein Geld vom Tischler, wenn man den bestellten und handgefertigten Schrank abholt. ;)
Dass nach dem Schreiben noch weitere Arbeit auf den Autor zukommt ist natürlich auch selbstverständlich.